Häggvik – Mjältön
Der Tag in Häggvik endete, blieb aber nicht der einzige. Zum einen hat der Hafen eine glatte Eins verdient – sauber, freundlich, sehr guter Standard, schöne Aussicht und dabei noch verhältnismäßig günstig. Zur 1 mit Sternchen fehlten der Sauna die Bedienungsanleitung und damit leider auch saunatypische Temperaturen. Zum anderen befindet sich dort das Freiluftmuseum Mannaminne, in dem der Künstler Anders Åberg verschiedenste Dinge aus aller Welt zusammengetragen hat. Von einer norwegischen Stabkirche über ein ungarisches Bauernhaus, mehreren Straßenbahnen, einem Trabi bis zu einem schwedischen Kampfflugzeug. Man könnte dort Stunden und vermutlich Tage verbringen, ohne alle zu durchdringen. Aber uns trieb es noch nach oben zu dem vorläufigen Höhepunkt der Reise, dem Stortorget mit einer phantastischen Aussicht über die Landschaft der Höga Kustan und die Anuk. Nach einem neuerlichen erfolglosen Versuch, die Sauna zu hohen Temperaturen zu überzeugen umrundeten Wolfgang und Susanne die Insel mit dem Schlauchboot. Am nächsten Morgen fügten wir den bisher eher spärlichen Segelstunden weitere mit dem Code Zero hinzu, der uns bei zwar schwachem und wenig stetigem Wind entlang der wunderschönen Küstenlinie auf die Insel Mjältön brachte. Dort erwartete uns eine mit Holz beheizte Sauna, die aber auch unter ihren Möglichkeiten blieb. Vielleicht, aber auch nur ganz vielleicht, hing das auch mit der Bedienung des Saunaofens zusammen, so dass die Liebe zur Sauna nicht gänzlich gegenseitig blieb. Auch diese Ankerbucht bot wunderbare Landschaft kombiniert mit perfektem Schutz vor dem sowieso nicht allzu starken Wind, so dass wir gerne länger bleiben würden. Nur würde das vermutlich die nächste Crew nicht allzu sehr schätzen…



Text: Bernhard, Karin, Norbert, Suse, Wolfgang